Gründerväter der Volksbank Pirna zum Anfassen

Zum Pirnaer Stadtfestumzug zeigte sich die Volksbank Pirna eG von der historischen und der aktuellen Seite

Die Volksbank Pirna feiert in diesem Jahr ihren 160. Geburtstag – ein Grund mehr die Geschichte beim Stadtfestumzug in Pirna Revue passieren zu lassen.

Neben den wichtigsten Personen, den Gründervätern des genossenschaftlichen Bankensystems, Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen, erfreute auch eine Auswahl des handwerklichen und kaufmännischen Mittelstandes um 1858 das jubelnde Publikum. Bäcker und Fleischer, Bauer und Schmied, Kaufmann und Magd – all diese Berufsgruppierungen und noch viele mehr waren damals "getrieben, da es für sie bei der örtlichen Sparkasse beinahe unmöglich war, die zur Sicherung des Geschäftsbetriebes erforderlichen Kreditmittel zu erlangen. Sie waren beseelt von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung.", schreibt der Historiker Dr. Jürgen Helfricht über das historische Ereignis – die Gründung der "Vorschussbank für Gewerbetreibende zu Pirna" am 5. März 1858 im Weißen Schwan zu Pirna.

Seit damals, bis heute und auch weit in die Zukunft besteht das Erfolgsmodell der Genossenschaftsbank. Dies zeigten die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit deren Partnern und Kindern, die um die CashBar herum ein buntes Bild abgegeben, Schilder und Luftballons getragen, Limonade, Werbemittel und Süßigkeiten an die Zuschauer am Rand verteilt und den vielen Schaulustigen zugewunken haben.

Die Volksbank Pirna steht als letzte selbständige Bank im Landkreis Sächsische Schweiz für Regionalität und Kundennähe – Werte, die einmal mehr eindrucksvoll beim Stadtfestumzug am 17. Juni 2018 deutlich wurden.