1.000 Bäume Dank Stiftung
Dauerregen und Kälte konnten am 20. April die entschlossene Gruppe nicht aufhalten, die sich aus Pirna auf den Weg in die Hintere Sächsische Schweiz machte: Der Stiftungsrat der Volksbank Pirna Stiftung, der Vorstand der Volksbank Pirna und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald trafen sich zur Baumpflanzaktion.
Mit ihrer ersten Ausschüttung hat die Stiftung im vergangenen Jahr 7.500 Euro für die Pflanzung von 1.000 Bäumen gespendet. Nun, im April, griffen die Stiftungsratsmitglieder Klaus Brähmig und Dr. Volker Thiele mit ihrer Vorsitzenden Claudia Körner und deren Stellvertreter Prof. Dr. Thomas Gischke sowie die Bankvorstände Dr. Hauke Haensel und Jens Köhler beherzt zu den Spaten und begannen mit der Pflanzung junger Setzlinge. Friedrich Findeisen, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Christian Steinke, der das Projekt für die Schutzgemeinschaft leitet, begleiteten die Aktion fachlich und informierten ausführlich über das Projekt.
Gute Stimmung trotz Regen: Claudia Körner und Klaus Brähmig hören aufmerksam der Beschreibung der Setzlinge zu Dr. Hauke Haensel mit Friedrich Findeisen von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Prof. Dr. Thomas Gischke, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender Jens Köhler und Dr. Volker Thiele beim Pflanzen Klaus Brähmig Einer von 1.000 Bäumen, die Dank der Stiftung Volksbank Pirna gepflanzt werden
Engagement mit nachhaltiger Wirkung
Die rund 4,5 Hektar große Fläche im Kirnitzschtal wurde in den vergangenen Jahren massiv durch Borkenkäferbefall und Trockenheit geschädigt. Insbesondere Fichtenbestände brachen großflächig zusammen. Mit ihrem Engagement übernimmt die Volksbank Pirna Stiftung eine maßgebliche Rolle bei der Wiederherstellung eines stabilen Waldökosystems und setzt einen wichtigen Impuls für die langfristige Entwicklung dieses sensiblen Naturraums.
Gepflanzt werden gezielt klimastabile Baumarten wie Eiche, Lärche, Kiefer, Linde und Grauerle. Ein besonderer Fokus liegt auf der Mehlbeere, die aufgrund ihrer hohen Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit als besonders zukunftsfähig gilt. Ziel ist die Entwicklung eines artenreichen Mischwaldes, der langfristig widerstandsfähig gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels ist und zugleich neue Lebensräume für Tiere schafft und die Biodiversität stärkt.
Schutz und langfristige Entwicklung im Fokus
Die Wiederbewaldung erfolgt schrittweise über mehrere Pflanzperioden hinweg. Da eine vollständige Bepflanzung im Frühjahr nicht realisierbar ist, wird die Maßnahme im Herbst fortgesetzt. Zum Schutz der jungen Pflanzen ist eine Einzäunung der Fläche vorgesehen, um optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten.
Die Fläche grenzt unmittelbar an den Nationalpark Sächsische Schweiz. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen und unter fachlicher Begleitung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die als erfahrener Partner die Maßnahmen koordiniert.
Einbettung in bundesweites Pflanzprojekt
Die Aktion ist Teil des bundesweiten Baumpflanzprojekts „Wurzeln“ der Klima-Initiative „Morgen kann kommen“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. In Zusammenarbeit mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wurden im Rahmen des Projekts in den vergangenen drei Jahren deutschlandweit rund 1,1 Millionen Bäume finanziert und größtenteils gepflanzt.
Verantwortung für die Region
Mit der Baumpflanzaktion im Beuthenfall bekräftigt die Volksbank Pirna Stiftung ihr dauerhaftes Engagement für Umwelt und Gesellschaft in der Region. Die Stiftung versteht nachhaltige Förderung als langfristige Aufgabe mit Blick auf den Erhalt natürlicher Lebensräume und die Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.