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Sandstein Fernseher und Bärin

"Die große Bärin" feierlich eingeweiht

Ein Herzensprojekt findet seinen krönenden Abschluss: Mit einem großen Einweihungsfest in Heeselicht am 26. September 2026 wurde die neue Bärenskulptur im Polenztal feierlich enthüllt. Die Volksbank Pirna Stiftung, die das Vorhaben finanziell ermöglicht hatte, blickt gemeinsam mit den Initiatoren vor Ort auf den erfolgreichen Abschluss der Initiative zur Wahrung des regionalen Filmdenkmals zurück.

Feierlicher Schlusspunkt für ein regionales Herzensprojekt

Mit der Präsentation der Skulptur vor großem Publikum fand eine monatelange Vorbereitung ihren krönenden Höhepunkt. Dank der finanziellen Förderung der Volksbank Pirna Stiftung konnte das Denkmal angeschafft werden, das an den DEFA-Klassiker „Die Söhne der großen Bärin“ erinnert. Dass die Idee umgesetzt werden konnte, ist vor allem dem unermüdlichen Einsatz von Ortsvorsteher Tino Wehner zu verdanken. Mit viel Herzblut trieb er das Vorhaben Schritt für Schritt voran und fand in der Volksbank Pirna Stiftung den passenden Partner zur Finanzierung.

Große Kulisse zum Projektfinale

Das Einweihungsfest im Rahmen der MDR-Aktion „Hol dir deine Show!“ bot eine gebührende Kulisse für den Projektabschluss. Neben Auftritten von Stars wie Frank Schöbel, More Than Words, DJ Herzbeat und Annemarie Eilfeld sorgte vor allem der Besuch von Filmlegende Gojko Mitić für emotionale Highlights und lange Schlangen bei der Autogrammstunde.

im Foto: Filmlegende Gojko Mitić mit seiner Freudin JudithFilmlegende Gojko Mitić begeistert in Heeselicht – MDR überträgt große Show liveDEFA-Star kehrt an Originaldrehort zurück – drei Stunden Autogramme – ungewöhnliche Sandstein-Stele erinnert an „Die Söhne der großen Bärin“Heeselicht. Ein Filmstar, drei Stunden Autogramme und ein Fernseher aus Sandstein: Gojko Mitić hat am Sonnabend die Kirmes in Heeselicht zum Publikumsmagneten gemacht. Der 86-jährige DEFA-Star kehrte an einen Originaldrehort von „Die Söhne der großen Bärin“ zurück. Am Abend wurde der kleine Ort zur großen MDR-Fernsehbühne – inklusive der Einweihung eines ungewöhnlichen Denkmals, das direkt auf die Filmkulisse von einst blickt.Gojko Mitić gehört zu den bekanntesten Gesichtern des DDR-Kinos. Mit seiner Rolle als Häuptling Tokei-ihto in „Die Söhne der großen Bärin“ wurde er in den 1960er-Jahren zum Publikumsliebling. Teile des 1966 erschienenen DEFA-Indianerfilms entstanden in der Sächsischen Schweiz. Heeselicht erinnert bis heute an diese besondere Verbindung zur Filmgeschichte.Am Sonnabend stand Mitić zunächst bei einer Gesprächsrunde im Mittelpunkt. Danach nahm er sich viel Zeit für seine Fans. Rund drei Stunden schrieb der Schauspieler Autogramme, sprach mit Besuchern und posierte für zahlreiche Fotos.Ein Fernseher aus Sandstein zeigt die FilmkulisseBesonders ungewöhnlich ist das neue Denkmal, das am Abend gemeinsam mit Gojko Mitić eingeweiht wurde. Neben einer Bärenfigur steht eine große Stele aus Sandstein – gestaltet wie ein überdimensionaler Fernseher.Wer vor der Stele steht, kann gewissermaßen in den steinernen Fernseher hineinschauen. Durch die Öffnung fällt der Blick direkt in die Landschaft und damit in die Umgebung des ehemaligen Drehortes. Die Natur wird so selbst zum Fernsehbild.Das Denkmal verbindet damit auf ungewöhnliche Weise die regionale Sandsteinlandschaft mit der Filmgeschichte. Besucher sollen nicht nur an die Dreharbeiten erinnert werden, sondern den Bezug zum Originaldrehort unmittelbar erleben können.Bereits im Frühjahr hatte der MDR über das Projekt berichtet. Der Bildhauer Dirk Wachtel arbeitete damals an der ungewöhnlichen Stele. Sie soll gemeinsam mit der Bärenfigur dauerhaft an die Dreharbeiten von „Die Söhne der großen Bärin“ erinnern.Warum ein Bär in Heeselicht stehtAuch die Bärenfigur nimmt Bezug auf den DEFA-Klassiker. Schon der Titel „Die Söhne der großen Bärin“ verweist auf die Geschichte des Films und die Verbindung der Figuren mit der Bärin als symbolischer Stammmutter.Im Mittelpunkt des Films steht der junge Häuptling Tokei-ihto, gespielt von Gojko Mitić. Die Geschichte erzählt von seinem Kampf gegen die Vertreibung seines Volkes aus seiner Heimat.Mit der Bärenfigur und der Sandstein-Stele bekommt Heeselicht damit einen sichtbaren Erinnerungsort an den Film, der den Ort vor rund 60 Jahren mit der DEFA-Filmgeschichte verbunden hat.Unterstützt wurde das Projekt auch von der Volksbank Pirna. Die Bank beteiligte sich über ihre Stiftung an dem Vorhaben. Die Stiftung unterstützt unter anderem Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur sowie Heimatpflege und Heimatkunde in der Region.Heeselicht wird zur großen MDR-BühneAm Sonnabend ging es in Heeselicht aber nicht nur um Filmgeschichte. Die traditionelle Kirmes wurde gleichzeitig zur großen Fernsehproduktion. Der MDR übertrug die Sendung „Hol dir deine Show!“ ab 20.15 Uhr live aus dem Ort.Bereits am Vormittag hatte der Radeberger Spielmannszug das Fest eröffnet. Am Nachmittag sorgte das Duo „Two of Us“ für Livemusik. Nach der Gesprächsrunde mit Gojko Mitić und seiner anschließenden Autogrammstunde ging das Programm mit Richard Säuberlich aus Langenwolmsdorf und Olaf Hobriant aus Warnemünde weiter.Vor Beginn der Liveshow stimmte ein MDR-Warm-up die Besucher auf den Fernsehabend ein. Auf der Bühne standen unter anderem Frank Schöbel, die Band More Than Words und DJ Herzbeat. Auch die Einweihung der Bärenfigur und der Sandstein-Stele wurde in das Abendprogramm eingebunden.Filmklassiker zum Abschluss unter freiem HimmelUm 22 Uhr wurde der Kreis schließlich geschlossen: Unter freiem Himmel lief „Die Söhne der großen Bärin“ noch einmal auf der Leinwand.Damit erlebten die Besucher einen Tag ganz im Zeichen der Filmgeschichte: Der Hauptdarsteller des DEFA-Klassikers war persönlich vor Ort, ein neues Denkmal wurde eingeweiht und am Abend konnte der Film, der Heeselicht mit der DEFA-Geschichte verbindet, noch einmal dort angeschaut werden.Neben der MDR-Show und dem Filmprogramm bot die Kirmes den Besuchern eine Tombola, Spielangebote, regionale Händler sowie Speisen und Getränke.Für Heeselicht war es damit ein außergewöhnlicher Festtag: Gojko Mitić kehrte an einen seiner bekannten Drehorte zurück, schrieb drei Stunden lang Autogramme, der MDR sendete live aus dem Ort – und ein Fernseher aus Sandstein erinnert künftig daran, wo vor rund 60 Jahren ein Stück Filmgeschichte entstand.Foto: Marko Förster26.09.2026 © Marko FörsterWICHTIGE HINWEISE: Jeder Abdruck ist honorar- und umsatzsteuerpflichtig (7 % Ust.)! Die Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist verboten!
Schauspieler Gojko Mitić wird von begeisterten Fans an der Bühne erwartet und begrüßt. Foto: Marko Förster
Schauspieler und Mann und Frau im Indianer-Kostüm
Gojko Mitić während einer Autogrammstunde im Austausch mit Fans in traditionellen, originalgetreuen Kostümen. Foto: Marko Förster
Zwei Männer blicken bei einer Autogrammstunde in die Kamera
Auch Stiftungsratsmitglied Klaus Brähmig (rechts) begrüßt den Schauspieler Gojko Mitić bei der Autogrammstunde in einem originalgetreuen indigenen Kostüm. Foto: Marko Förster

Den erfolgreichen Projektabschluss begleiteten für die Volksbank Pirna Stiftung Claudia Körner (Stiftungsratsvorsitzende), Prof. Dr. Thomas Gischke (stellv. Stiftungsratsvorsitzender), Klaus Brähmig (Mitglied Stiftungsrat) sowie Dr. Hauke Haensel (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Pirna eG). Sie zeigten sich stolz darauf, dass die Stiftung einen wichtigen Beitrag leisten konnte, um dieses Stück Heimatgeschichte im Polenztal lebendig zu halten.

eine Frau und 3 Herren blicken lächelnd in die Kamera
Freuten sich über die gelungene Einweihung: Claudia Körner, Prof. Dr. Thomas Gischke, Dr. Hauke Haensel und Klaus Brähmig (v. l. n. r.). Foto: Marko Förster
Viele Menschen blicken gespannt der Enthüllung einer Skulptur in Form eines Bären entgegen.
Unter den Augen zahlreicher gespannter Gäste wird am Abend die neue Bärenskulptur feierlich enthüllt. Foto: Marko Förster
im Foto: enthülte BärinFilmlegende Gojko Mitić begeistert in Heeselicht – MDR überträgt große Show liveDEFA-Star kehrt an Originaldrehort zurück – drei Stunden Autogramme – ungewöhnliche Sandstein-Stele erinnert an „Die Söhne der großen Bärin“Heeselicht. Ein Filmstar, drei Stunden Autogramme und ein Fernseher aus Sandstein: Gojko Mitić hat am Sonnabend die Kirmes in Heeselicht zum Publikumsmagneten gemacht. Der 86-jährige DEFA-Star kehrte an einen Originaldrehort von „Die Söhne der großen Bärin“ zurück. Am Abend wurde der kleine Ort zur großen MDR-Fernsehbühne – inklusive der Einweihung eines ungewöhnlichen Denkmals, das direkt auf die Filmkulisse von einst blickt.Gojko Mitić gehört zu den bekanntesten Gesichtern des DDR-Kinos. Mit seiner Rolle als Häuptling Tokei-ihto in „Die Söhne der großen Bärin“ wurde er in den 1960er-Jahren zum Publikumsliebling. Teile des 1966 erschienenen DEFA-Indianerfilms entstanden in der Sächsischen Schweiz. Heeselicht erinnert bis heute an diese besondere Verbindung zur Filmgeschichte.Am Sonnabend stand Mitić zunächst bei einer Gesprächsrunde im Mittelpunkt. Danach nahm er sich viel Zeit für seine Fans. Rund drei Stunden schrieb der Schauspieler Autogramme, sprach mit Besuchern und posierte für zahlreiche Fotos.Ein Fernseher aus Sandstein zeigt die FilmkulisseBesonders ungewöhnlich ist das neue Denkmal, das am Abend gemeinsam mit Gojko Mitić eingeweiht wurde. Neben einer Bärenfigur steht eine große Stele aus Sandstein – gestaltet wie ein überdimensionaler Fernseher.Wer vor der Stele steht, kann gewissermaßen in den steinernen Fernseher hineinschauen. Durch die Öffnung fällt der Blick direkt in die Landschaft und damit in die Umgebung des ehemaligen Drehortes. Die Natur wird so selbst zum Fernsehbild.Das Denkmal verbindet damit auf ungewöhnliche Weise die regionale Sandsteinlandschaft mit der Filmgeschichte. Besucher sollen nicht nur an die Dreharbeiten erinnert werden, sondern den Bezug zum Originaldrehort unmittelbar erleben können.Bereits im Frühjahr hatte der MDR über das Projekt berichtet. Der Bildhauer Dirk Wachtel arbeitete damals an der ungewöhnlichen Stele. Sie soll gemeinsam mit der Bärenfigur dauerhaft an die Dreharbeiten von „Die Söhne der großen Bärin“ erinnern.Warum ein Bär in Heeselicht stehtAuch die Bärenfigur nimmt Bezug auf den DEFA-Klassiker. Schon der Titel „Die Söhne der großen Bärin“ verweist auf die Geschichte des Films und die Verbindung der Figuren mit der Bärin als symbolischer Stammmutter.Im Mittelpunkt des Films steht der junge Häuptling Tokei-ihto, gespielt von Gojko Mitić. Die Geschichte erzählt von seinem Kampf gegen die Vertreibung seines Volkes aus seiner Heimat.Mit der Bärenfigur und der Sandstein-Stele bekommt Heeselicht damit einen sichtbaren Erinnerungsort an den Film, der den Ort vor rund 60 Jahren mit der DEFA-Filmgeschichte verbunden hat.Unterstützt wurde das Projekt auch von der Volksbank Pirna. Die Bank beteiligte sich über ihre Stiftung an dem Vorhaben. Die Stiftung unterstützt unter anderem Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur sowie Heimatpflege und Heimatkunde in der Region.Heeselicht wird zur großen MDR-BühneAm Sonnabend ging es in Heeselicht aber nicht nur um Filmgeschichte. Die traditionelle Kirmes wurde gleichzeitig zur großen Fernsehproduktion. Der MDR übertrug die Sendung „Hol dir deine Show!“ ab 20.15 Uhr live aus dem Ort.Bereits am Vormittag hatte der Radeberger Spielmannszug das Fest eröffnet. Am Nachmittag sorgte das Duo „Two of Us“ für Livemusik. Nach der Gesprächsrunde mit Gojko Mitić und seiner anschließenden Autogrammstunde ging das Programm mit Richard Säuberlich aus Langenwolmsdorf und Olaf Hobriant aus Warnemünde weiter.Vor Beginn der Liveshow stimmte ein MDR-Warm-up die Besucher auf den Fernsehabend ein. Auf der Bühne standen unter anderem Frank Schöbel, die Band More Than Words und DJ Herzbeat. Auch die Einweihung der Bärenfigur und der Sandstein-Stele wurde in das Abendprogramm eingebunden.Filmklassiker zum Abschluss unter freiem HimmelUm 22 Uhr wurde der Kreis schließlich geschlossen: Unter freiem Himmel lief „Die Söhne der großen Bärin“ noch einmal auf der Leinwand.Damit erlebten die Besucher einen Tag ganz im Zeichen der Filmgeschichte: Der Hauptdarsteller des DEFA-Klassikers war persönlich vor Ort, ein neues Denkmal wurde eingeweiht und am Abend konnte der Film, der Heeselicht mit der DEFA-Geschichte verbindet, noch einmal dort angeschaut werden.Neben der MDR-Show und dem Filmprogramm bot die Kirmes den Besuchern eine Tombola, Spielangebote, regionale Händler sowie Speisen und Getränke.Für Heeselicht war es damit ein außergewöhnlicher Festtag: Gojko Mitić kehrte an einen seiner bekannten Drehorte zurück, schrieb drei Stunden lang Autogramme, der MDR sendete live aus dem Ort – und ein Fernseher aus Sandstein erinnert künftig daran, wo vor rund 60 Jahren ein Stück Filmgeschichte entstand.Foto: Marko Förster26.09.2026 © Marko FörsterWICHTIGE HINWEISE: Jeder Abdruck ist honorar- und umsatzsteuerpflichtig (7 % Ust.)! Die Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist verboten!
Die enthüllte Bärin im stimmungsvollen Ambiente der Abendveranstaltung. Foto: Marko Förster

Ehrenamtlicher Einsatz am originalen Drehort

Direkt im Anschluss an das Fest machten freiwillige Helfer Nägel mit Köpfen: In der Folgewoche packten zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer gemeinsam an und brachten die Skulptur an ihren künftigen Bestimmungsort. Direkt am historischen Drehort im Polenztal aufgestellt, setzt das Team damit das finale Zeichen und schließt das Projekt erfolgreich ab.

Rückkehr an den Originalschauplatz.
Dank des tatkräftigen Einsatzes vieler Helfer konnte die Skulptur der Bärin an den Originaldrehort des Films „Die große Bärin“ versetzt werden. Foto: Frank Nowak
Eine Gruppe Männer nach getaner Arbeit blicken in die Kamera.
Geschafft: Das Team nach getaner Arbeit. Durch den Sandsteinausschnitt blickt man direkt auf die Bärenskulptur am originalen Drehort. Foto: Frank Nowak