Vertreterversammlung 2010 - Jahresabschluss 2009

Pirna, 15.07.2010

Volksbank Pirna eG – erfolgreich fusioniert und Finanzkrise getrotzt

Meilenstein Fusion gemeistert/ plus 1,8 Million € operatives Ergebnis/ Volksbank in der Finanzkrise zuverlässiger Partner für den heimischen Mittelstand/ Fokus auf Steigerung des Services sowohl im Privat- als auch Firmenkundengeschäft/ Weiteres Wachstum für 2010 und 2011 erwartet

Die Volksbank Pirna eG hat das Jahr 2009 erfolgreich abgeschlossen. Gerade in der Finanzmarktkrise ist unsere Regionalität und Ortsgebundenheit von Vorteil. Auch nunmehr die letzte selbstständige Bank der Region Sächsischen Schweiz zu sein hat den Erfolg unserer Bank beflügelt. Mit diesen Worten begrüßte Vorstandssprecher Hauke Haensel die Vertreter der Volksbank Pirna bei der jüngsten Vertreterversammlung. Dazu hatten sich die Vertreter der Bank im Bergrestaurant Elbterassen auf der Bastei zusammengefunden.

Meilenstein Fusion gemeistert

„2009 hat unsere Bank durch die Fusion mit der Raiffeisenbank Neustadt einen großen Meilenstein beschlossen und erfolgreich umgesetzt. Durch unsere größere Marktstärke können wir jetzt umfangreichere Vorhaben in der Region begleiten. Denn sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter erwarteten zu Recht positive Auswirkungen des Zusammenschlusses. Viele Projekte konnten bereits 2009 abgeschlossen werden. So investierten wir, z.B. insgesamt 700 T€ in die Modernisierung und den Ausbau der Standorte Sebnitz und Lohmen.“, erläuterte Vorstandssprecher Hauke Haensel.

„Auch 2010 wollen wir unser großes Pfrund Kundennähe weiter ausbauen. „ so Haensel. „Als nächstes werden die Geschäftsstellen Neustadt und Stolpen erneuert. Unsere Kunden sollen über alle Möglichkeiten die moderne Bankdienstleistungen bieten vor Ort verfügen können.“ begründet Haensel diese Maßnahmen. Für die Hauptstelle Pirna ist ein Umbau des Verwaltungsbereiches geplant.

Ergebnis 2009 – mehr Kunden und Mitglieder

Das die Volksbank Pirna trotz der Belastungen durch die Fusion und die genannten Investitionen gut gewirtschaftet hat, beweisen die vorgelegten Zahlen. So stieg die Bilanzsumme um 9,6 Mio. Euro auf 213,2 Mio. Euro. Auch das operative Ergebnis von plus 1,8 Millionen Euro kann sich vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfeldes und den Kosten der Fusion sehen lassen. Vorstand und Aufsichtsrat zeigten sich insgesamt sehr zufrieden.

Vorstandssprecher Hauke Haensel ist besonders auf den weiteren Anstieg der Kundenzahl um 742 auf nunmehr 26.368 stolz. Das betreute Geschäftsvolumen stieg auf 335 Millionen Euro. Aber auch von der viel beschworenen Kreditklemme keine Spur: Das Gesamtkreditvolumen stieg um knapp 10%.

Mittlerweile hat die Volksbank Pirna 5.122 Mitglieder: 231 Kunden haben sich im vergangenen Jahr entschlossen, nicht nur Kunde, sondern auch Teilhaber der Bank zu werden.

Anteilseigner und Region profitieren

Die Vertreterversammlung stimmte über die vom Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat vorgeschlagene Dividende ab. Die Anteilseigner können sich demnach über eine Zahlung von 4% Prozent freuen, was bei der derzeitigen Zinsstruktur keine Selbstverständlichkeit ist.

„Wir sind sowohl für Privatkunden als auch für den regionalen Mittelstand ein leistungsfähiger Partner, der die regionalen Verhältnisse kennt und das Ohr immer nah an seinen Kunden hat. Gerade in Zeiten der Verunsicherung stehen wir für regionale Nachhaltigkeit und Stabilität“ fügt Haensel hinzu.

Denn neben ihrer normalen Geschäftstätigkeit unterstützt die Volksbank Pirna nach wie vor kulturelle und sportliche Projekte in der Region. Ein hoher sechsstelliger Betrag floss, nach Angaben der Bank, an Empfänger zwischen Bad Schandau und Pirna, zwischen Sebnitz und Heidenau.

Gestärkte Volksbank 2010

2010 geht die Volksbank Pirna selbstbewusst und mit neuem Vertriebskonzept auf ihre Kunden zu. Sowohl bei den Kundeneinlagen als auch dem Kreditvolumen wollen wir weiter wachsen und unsere regionale Stärke ausbauen. Begleitet wird dieses Ziel durch den fortgeführten Aus- und Umbau der Geschäftsstellen. 2010 liegt der Fokus auf Neustadt und Stolpen. Insgesamt ist ein Investitionsvolumen von 1 Million Euro geplant.“ so Haensel und fügt hinzu: „Wir ziehen uns nicht zurück, sondern gehen gezielt auf heimische Firmen- und Privatkunden zu. Die Volksbank Pirna ist und bleibt eine bodenständig Bank auf die die Kunden der Region Sächsische Schweiz weiter bauen können.“

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