Volksbank Pirna gibt Impulse für regionale Wirtschaft

Pirna, 15.04.2014

 

2013 erneut deutliches Wachstum bei Krediten und Einlagen - Kunden- und

Mitgliederzahlen weiter gestiegen – Erhöhung der Dividende auf vier Prozent –

regionale Unterstützung weiter ausgebaut

 

Pirna. Zahlen lügen nicht: Trotz des schweren Juni-Hochwassers, konnte die Volksbank Pirna

das Geschäftsjahr 2013 mit einem positiven Ergebnis abschließen. Der Wachstumskurs der

vergangenen Jahre habe sich 2013 noch einmal verstärkt. Dies verkündete der

Vorstandsvorsitzende der Volksbank Pirna, Hauke Haensel, bei der diesjährigen

Bilanzpressekonferenz der Bank am 15. April 2014. Deutliche Zuwächse erzielte die Bank vor

allem in den Kundenzahlen sowie im Kreditbereich.

 

Haensel wertete die Zuwächse als Vertrauensbeweis der Kunden in das Geschäftsmodell der

Volksbank Pirna und in die genossenschaftliche Idee. „Wir sind Partner und Förderer der

Region Sächsische Schweiz. Dies schätzen immer mehr Kunden. Sie wollen, dass mit ihrem Geld

heimische Projekte finanziert und die Wirtschaft hier vor Ort gestärkt wird. Deswegen, und

aufgrund unserer kompetenten Beratung, finden sie den Weg zu uns“, so der

Vorstandsvorsitzende. Im vergangenen Jahr konnte die Volksbank Pirna 508 neue Kunden

begrüßen. Damit betreut sie derzeit 28.590 Kunden. Auch die Mitgliederzahl stieg deutlich.

Von 6.201 in 2012 auf 6.508 Ende 2013.

 

Erhöhung der Dividende auf vier Prozent

Die Mitglieder profitieren auch in diesem Jahr vom Erfolg ihrer Bank. Die Bank sieht eine

Erhöhung der Dividende von drei auf vier Prozent vor. Zudem wird die Bank aus dem Gewinn

ihr bereits jetzt sehr gutes Eigenkapital um weitere 4,6 Prozent stärken. Somit liegt die

Gesamtkapitalquote der Volksbank Pirna bei 18,5 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch

wie die von Basel III geforderten 8,0 Prozent.

 

Bankgeschäftsvolumen weiter gewachsen

Trotz des weiter erheblichen Wettbewerbs und des niedrigen Zinsniveaus stiegen die der Bank

anvertrauten Kundengelder um 20 Millionen Euro auf 316 Millionen Euro. Das

Bankgeschäftsvolumen stieg 2013 um 40 Millionen auf 649 Millionen Euro. „Die Volks- und

Raiffeisenbanken sind die sicherste Bankengruppe in Deutschland. Seit ihrem Bestehen ist noch

keine Volksbank abgewickelt worden und hätte damit die Steuerzahler belastet. Die hohe

Sicherheit ist einer der Hauptgründe, weshalb uns die Menschen ihr Geld anvertrauen“,

erläutert Vorstandmitglied Ewald Saathoff die gestiegenen Spareinlagen. Allerdings spüre die

Bank angesichts des anhaltenden „künstlich hergestellten“ Niedrigzinsniveaus einen verstärkten

Trend zu kurzfristigen Anlageformen.

 

Motor der heimischen Wirtschaft

Gefragt war die Volksbank vor allem als Kreditgeber. Die Summe der Ausleihungen stieg im

vergangenen Jahr um knapp 20 Prozent an. Somit konnte der Marktanteil im Kreditbereich

weiter gesteigert werden. „Dank unserer hervorragenden Eigenkapitalausstattung können wir

maßgeschneiderte Finanzierungslösungen auf unverändert hohem Niveau anbieten“, sagte

Haensel. Dabei komme das Geld vor allem der heimischen Wirtschaft zu Gute. Viele regionale

Firmen nutzen die derzeitige Zinslage verstärkt für Investitionen. „Bis zum Ende des Jahres

waren es über 500 Investitionen von Handwerkern, Landwirten, Händlern, Gewerbetreibenden

und Häuslebauern, die wir begleiten durften“, so Haensel.

Erfreulich sei auch die Anzahl der Immobilienvermittlungen. Seit Eröffnung des

Immobilienzentrums Sächsische Schweiz im Dezember 2012 stieg die Zahl der

Immobilienvermittlungen und –finanzierungen kontinuierlich an. Insgesamt 154 Kunden

wurde ein neues Wohnglück ermöglicht. „Die Beratungsleistungen unseres

Immobilienzentrums werden vermehrt in Anspruch genommen. Die Kunden schätzen es, dass

sie bei uns alle Dienstleistungen rund um den Kauf, Verkauf oder der Entwicklung und

Finanzierung von Immobilien unter einem Dach, aus einer Hand, erhalten“, so Saathoff.

 

Ungeplante Ausgaben im Juni

Das Juni-Hochwasser ging auch an der Volksbank Pirna nicht spurlos vorbei. Drei Bankfilialen,

das Immobilienzentrum, die Hauptstelle auf der Pirnaer Gartenstraße sowie ein Ausweichlager

in Heidenau waren direkt vom Wasser betroffen. Der Schaden lag bei drei Millionen Euro. Trotz

der starken Betroffenheit gelang es der Volksbank Pirna, als erstes Geldinstitut der Region,

ihren Kunden wieder zur Verfügung zu stehen und verschiedene Hilfsmaßnahmen abzubieten.

So setzte die Bank Zins- und Tilgungszahlungen für bestehende Kredite für bis zu zwölf

Monate aus, bewilligte Kreditzusagen unbürokratisch binnen 24 Stunden oder verlängerte die

Öffnungszeiten. Insgesamt spendeten die Bank und deren Mitglieder 100.000 Euro an vom

Hochwasser betroffene Vereine und Mitglieder der Volksbank Pirna.

 

In der Region verankert

Nicht nur in schweren Zeiten steht die Volksbank Pirna den Menschen der Region zur Seite.

Rund 80 Vereine, Schulen, Kindergärten, karitative und soziale Institutionen werden durch die

Bank unterstützt. Im vergangenen Jahr lag die Spendensumme erneut im sechsstelligen

Bereich. „Daran werden wir auch künftig festhalten. Die Volksbank ist ein fester Bestandteil

des Vereinslebens und des gesellschaftlichen und sozialen Lebens in der Sächsischen Schweiz“,

sagte Haensel. Dabei gehe das Engagement der Bank über die finanzielle Förderung hinaus.

Eine Vielzahl der Volksbank-Mitarbeiter sei ehrenamtlich aktiv und unterstütze damit aktiv die

Maßnahmen von Vereinen und Institutionen.

 

Zukunftsperspektiven

Auch in der Zukunft seien die wahrnehmbare Kundennähe und die regionale Präsenz der

Volksbank Pirna zentrale Ziele. Darüber hinaus möchte die Bank verstärkt in ihre

Internetpräsenz investieren und das überdurchschnittlich hohe Qualifikationsniveau ihrer

Mitarbeiter weiter stärken. Zudem wolle sie das gute konjunkturelle Klima in Deutschland

nutzen, um ihr Kreditgeschäft weiter auszubauen und die Position im Markt weiter festigen.

Auch im Privatkundenbereich wird eine weitere Steigerung des Marktanteils angestrebt.

Herausforderungen sieht der Vorstandsvorsitzende in der vermutlich noch länger anhaltenden

Niedrigzinsphase. Dadurch werde die Zinsspanne noch weiter unter Druck geraten. Hinsichtlich

des Kreditgeschäftes zeigt sich Haensel optimistisch. „Wir sind sicher, dass unser

hervorragendes Firmenkundengeschäft in 2014 noch um einiges zulegen wird. Der

Kreditbedarf der Wirtschaft ist groß, die Zinsen niedrig und wir haben genügende Gelder,

kompetente Mitarbeiter und schlanke Abläufe, um den Kreditbedarf der heimischen

Wirtschaft decken zu können.“

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  • Jessica Kessel
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