Bilanzpressekonferenz der Volksbank Pirna eG

Pirna, 23.04.2013

Erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 – die Volksbank Pirna steht hervorragend da

Kreditvolumen wächst überdurchschnittlich – bestes Rating unter den deutschen Banken – Unterstützung der Region steigt weiter

Wie für die Geschäftsjahre zuvor, kann die Volksbank Pirna auch für 2012 eine hervorragende Bilanz vorlegen. Das Geschäftsvolumen stieg von 334,3 Millionen Euro 2010 über 356,1 Millionen 2011 auf nun 372,5 Millionen.
„Hinter diesen Zahlen stehen die engagierte Arbeit und die hervorragende Zusammenarbeit von Aufsichtsrat, Vorstand, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagte Hauke Haensel, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Pirna, auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz. Die Zahlen zeichnen eine Erfolgsgeschichte, die sich vollzog, obwohl auch im Jahr 2012 die Finanzmärkte in großer Unruhe waren, Staatsschuldenkrisen den Euro an den Rand des Scheiterns trieben und obendrein Skandale die Bankenwelt erschütterten und manche große Bank daran scheiterte, aus dem Krisental herauszukommen.

Vertrauen und vertrauter Partner

Die Bilanz der Volksbank Pirna bietet ein völlig anderes Bild. Sie ist ein augenfälliger Beweis, dass das Vertrauen ihrer Kunden und Mitglieder stark gewachsen ist und weiter wächst. Das hohe Vertrauen in die Volks- und Raiffeisenbanken wurde zudem durch die Ratingagenturen bestärkt. Diese vergaben Bestnoten an die Volks- und Raiffeisenbanken und somit auch an die Volksbank Pirna. Mit dem Rating „AA-“ der Ratingagentur Standards and Poor´s erhielten die Volksbanken die beste Bonitätseinstufung unter den deutschen Banken.

„Wir sind den Kunden und Mitgliedern ein vertrauter Partner mit sicherer Perspektive, unsere Kompetenz ist anerkannt, unsere auf den Erfolg des Kunden und auf Sicherheit zielenden Anlage-, Kredit- und Dienstleistungsangebote werden gut angenommen“, kommentiert Hauke Haensel die Situation.

Er verweist darauf, dass viele die Verwurzelung der Bank in der Region immer stärker als ihren persönlichen wirtschaftlichen Vorteil erlebten, was nicht zu letzt die wachsende Zahl der Volksbankkunden zeige: So zählte die Bank 2011 27.746 Kunden, Ende 2012 waren es bereits 28.082. Seit 2002 sind damit annähernd 10 000 Kunden hinzugekommen, welches angesichts des Bevölkerungsrückgangs im Geschäftsgebiet eine beachtliche Größenordnung sei.

Ebenso positiv entwickelte sich die Mitgliedschaft der Volksbank Pirna: Die Anzahl der Mitglieder stieg von 5.711 (2011) auf 6.201 (2012). Und auch die betreuten Kundeneinlagen scheinen ein Ausweis von Vertrauen und der Überzeugung zu sein, sein Geld in gute Hände zu geben. So waren der Volksbank Ende 2011 283,3 Millionen Euro anvertraut, 2012 stiegen die Kundeneinlagen noch einmal um 13,5 Millionen Euro auf insgesamt 296,8 Millionen Euro. Diese erfreuliche Tendenz hält an – wie im gesamten Volks- und Raiffeisenbankenverbund.

Bestes Ergebnis und kluge Vorsorge

Kunden- und Mitgliederzuwachs, wachsende Einlagen, gestiegene Zins- und Provisionsüberschüsse – diese Faktoren bestimmten die sehr gute Ergebnisentwicklung der Volksbank Pirna: 2012 erzielte sie mit einem operativen Ergebnis von 2,5 Millionen Euro (2011: 1,8 Millionen Euro) ihr bislang bestes Ergebnis.

Sie konnte deshalb ihr Eigenkapital und den Beitrag für den Vorsorgefonds mit der Summe von insgesamt 1,25 Millionen Euro erhöhen. Damit ist die Volksbank Pirna in der Lage, aus eigener Kraft und vorzeitig die gesetzlich verschärften Eigenkapitalbedingungen zu erfüllen – eine wesentliche Voraussetzung dafür, die Sicherheit der Kundeneinlagen und der Anteile der Mitglieder der Volksbank weiter zu erhöhen.

Finanzielle Vorsorge in Zeiten guter Ergebnisse – das ist ein Grundprinzip des Volksbankgeschäfts. Deshalb hat der Vorstand den Eignern der Bank vorgeschlagen, trotz des höheren Betriebsgewinns, die Dividende für 2012 geringfügig von fünf auf vier Prozent zurückzuführen.

Die gestärkte Eigenkapitalausstattung macht es zudem möglich, die anhaltend kräftige Kreditnachfrage zu befriedigen: 2012 wuchs das Kreditvolumen wiederum zweistellig – um 16 Prozent. Die Tendenz hält auch hier auf hohem Niveau an.

„Die Volksbank kann aus einer sehr guten Ergebnissituation heraus ihre Rolle als Verbündeter der Unternehmer, Handwerker, Landwirte und Gewerbetreibenden und als unverzichtbarer Motor der regionalen Wirtschaftsentwicklung noch besser ausfüllen“, sagt Hauke Haensel, der zugleich auf die insgesamt verbesserte Situation der heimischen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes verweist.

Qualität und Kundennähe

Die günstige Ergebnisentwicklung erleichterte auch umfangreiche Investitionen in die Zukunft der Volksbank, etwa in das neue Immobilienzentrum Sächsische Schweiz, das sich seit Dezember 2012 guten Zuspruchs erfreut. Im Laufe des Jahres konnte darüber hinaus der Kundenbereich der Volksbank-Hauptstelle auf der Gartenstraße in Pirna grundlegend saniert werden.

Investiert wurde auch in andere Geschäftsstellen, um Finanzdienstleistungen in guter Qualität möglichst nahe beim Kunden anbieten zu können. „Das verstehen wir unter Kundennähe, das schätzen die Mitglieder, das veranlasst manchen enttäuschten Kunden, von der Konkurrenz zur Volksbank zu wechseln“, resümiert Hauke Haensel.

Kundennähe werde auch durch die Förderung ehrenamtlicher Arbeit in der Region gestärkt. 2012 unterstützte die Bank – wiederum mit einer erheblichen sechsstelligen Summe – rund 70 Vereine und Initiativen und war damit erneut der wichtigste heimische Sponsor. Angesichts der guten Zahlen des Geschäftsjahres 2012 und des günstigen Geschäftsverlaufs 2013 werde sich darin nichts ändern, kündigte Hauke Haensel an.

Pressekontakt
  • Jessica Kessel
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